Dankbarkeit und Dankbarkeitstagebuch

Von Dankbarkeit und meinem Dankbarkeitstagebuch

Ich sitze an meinem Schreibtisch und hatte mir für heute vorgenommen, einen Blogpost über Dankbarkeit zu schreiben. Aber irgendwie komm ich nicht in die Pötte. Ich ärgere mich schon den ganzen Morgen über etwas, dass ich verräumt habe und nicht wieder finde. Ich versuch mich zu konzentrieren, mache Notizen und suche nach Keywords. Da klingelt das Telefon. Eine schlimme Nachricht aus dem Familienkreis. Mir zieht es den Boden weg. Das kann doch nicht sein? Wie soll ich denn da etwas über Dankbarkeit schreiben? 

Dankbarkeit und Dankbarkeitstagebuch Achtsamkeit Glück Zufriedenheit Burnout

Dankbarkeit

Und gerade deshalb, gerade jetzt, schreib ich auf, warum es für mich so wichtig ist, dankbar zu sein.

Was bedeutet Dankbarkeit?

Wikipedia sagt dazu:

Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird.

Warum soll ich dankbar sein?

Ja, warum eigentlich? Das hab ich mich auch lange Zeit gefragt. Wir Menschen sind immer auf der Suche nach mehr, nach Dingen, nach Glück oder Liebe. Wir denken, wenn wir dieses oder jenes haben, sind wir zufriedener und glücklicher. Aber das ist nicht so. Diese Erfahrung haben wir alle schon einmal gemacht. Und genau da kommt die Dankbarkeit ins Spiel. Warum ist mir eigentlich oft nicht bewusst, wie gut es mir geht. Wie dankbar ich für die kleinen, alltäglichen Dinge sein kann. Für die Sachen, die ich als selbstverständlich betrachte, die es aber nicht sind, wie mir heute erst wieder schmerzlich klar wird.

Dankbarkeit - Dankbarkeitstagebuch

Wie fühlt sich Dankbarkeit an?

Gut, ganz einfach gut. Ich sag das, weil ich es ausprobiert habe. Den Blickwinkel ein klein wenig zu verändern hat mir geholfen, wieder mehr Wertschätzung zu bekommen. Wertschätzung gegenüber Menschen, meinem Leben, meiner Gesundheit, einfach all den Dingen, die mich tagaustagein umgeben.

Alles wird sich ändern, wenn du dich änderst

Letztes Jahr hatte ich einen Punkt, da ging es mir richtig schlecht. Ich hatte einen Burnout mit körperlichen Beschwerden und Angstzustände. Kurz danach war ich bei einer Mutter-Kind-Kur und hab anschließend eine Therapie begonnen. Damals habe ich angefangen, mich mit dem Thema Wertschätzung, Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Dankbarkeit zu beschäftigen. All diese Dinge, die im Alltag auf der Strecke bleiben und über die ich nie so recht nachgedacht habe. Ich hab angefangen, mir darüber Gedanken zu machen, was mir wichtig ist in meinem Leben, was mir gut tut und mich glücklich macht.

Das grosse Glück der kleinen Dinge - Buch - Leseempfehlung - Dank - Dankbarkeit - Glück

Vor einiger Zeit las ich ein tolles Buch zu dem Thema, „Das grosse Glück der kleinen Dinge„(*) von Janice Kaplan. Darin beschreibt die Autorin, wie sie sich ein Jahr auf Dinge konzentriert hat, für die sie dankbar war. Sie hat sich jeden Tag bewusst Zeit genommen, drei Sachen davon aufzuschreiben und in einem Tagebuch festzuhalten. Dabei ging es um ganz banale, alltägliche Situationen und Gefühle, wie Gesundheit, Familie, Zusammenhalt oder Geld. Nach diesem Jahr merkte Janice, wie sie selbst Negativem etwas Positiven abgewinnen konnte und damit ihr  Leben mit Dankbarkeit, Glücks und einer tiefen inneren Zufriedenheit erfüllte.

Wollen wir das nicht alle?

Ich hab mir ein Dankbarkeitstagebuch zugelegt und schreibe seitdem jeden Abend drei Dinge auf, für die ich dankbar bin. Ich denke, mir tut es gut und es hilft mir gerade so Tagen wie heute, an denen einfach alles Mist ist, etwas positives zu finden.Dankbarkeitstagebuch - warum ist Dankbarkeit so wichtig

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2 Kommentare

  • Dési / a matter of taste 13. September 2017 auf 20:44

    Liebe Kerstin,

    Recht hast du.Wir jagen oft Dingen hinterher, in der Hoffnung, dass es uns dann erfüllt etc. Die Erkenntnis, dass es meistens nichts ändert, kommt ja oft erst später.

    LG
    Dési

    Antwort
  • Elfi 21. September 2017 auf 21:29

    Das Dankbarkeitstagebuch habe ich sofort 2 mal bestellt. Eins für mich und eins zum Verschenken. Danke für den guten Tipp.

    Antwort

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