Fünf Fragen am Fünften – Frau Pimpinellas Frage-Runde im Februar

Die liebe Frau Pimpinella hat wieder fünf Fragen gestellt. Fünf Fragen, die ein bisschen Persönlichkeit von mir Preis geben. Aber da ich sehr gern persönlich schreibe, freue ich mich auf die Fragen und zeige euch, liebe Leser, ein kleines Stück mehr von der Person, die hier schreibt. Also, legen wir mal los und schauen, was für Fragen am Start sind.

Fünf Fragen am Fünften – die FEBRUAR Edition

  1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?
  2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?
  3. Bist du gern allein?
  4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?
  5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Klar, also auf jeden Fall. Mein Handy-Wecker klingelt in der Woche 5.50 Uhr. Fragt mich nicht, warum ich so eine blöde Zeit eingestellt habe. Ich schwinge sofort meine Beine aus dem Bett und bin wach. Ich hab noch nie, niemals nie so richtig verschlafen. Auch in Schule oder Arbeit bin ich, soweit ich mich erinnern kann, nie zu spät gekommen. Ich drücke auch niemals die Schlummer-Taste. Da hab ich zu viel Schiss, wieder einzuschlafen. Also ich bin eine von den gut gelaunten, die morgens schon fröhlich in die Welt lachen. Nicht immer, aber meistens.

fünf Fragen am Fünften

2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Ganz ehrlich? Nein, ich will nicht wissen, was mich oder uns in der Zukunft erwartet. Vielleicht könnte ich mich dazu durch ringen, wenn ich wüsste, dass nichts Schlimmes passiert. Dass keiner krank wird von meinen Lieben und die Welt in Ordnung bleibt. Dann vielleicht ja. Aber ich vertraue lieber dem Leben, dem Universum, Gott oder wem auch immer. Ich hoffe, dass es alle gut mit mir meinen und noch eine schöne Zukunft vor mir liegt. In die Vergangenheit würde ich aber sehr gerne mal zurück schauen…

3. Bist du gern allein?

Ja, ich bin gern allein und hab auch kein Problem damit. Ich genieße es, wenn morgens alle aus dem Haus sind. Dann kann ich meinen Gedanken nachgehen und in Ruhe meine Sachen erledigen. Ich brauche auch kein Radio und höre nur beim Putzen Musik. Ich liebe die Stille. Das liegt wahrscheinlich daran, das unser Großer immer summt, brummt, quietscht, ruft, schreit oder tönt. Das strengt mit der Zeit so an, dass ich manchmal echt froh bin, tagsüber allein zu Hause zu sein und meine Ruhe zu haben.

fünf Fragen am Fünften

4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Klar, unter zwei Bedingungen:

  1. Ich hab schon einen “sitzen”.
  2. Ich mach mich nicht allein zum Affen und es kommt gleich jemand zur Unterstützung nach.

Scheeerrrzzz! Nö, ich hab eigentlich kein Problem damit. Als ich jung war hab ich mir das nie getraut. Mittlerweile bin ich alt und mutig geworden. Wenn mir die Musik gefällt und mich mitreißt, dann geh ich tanzen. Notfalls auch allein. Ich sag es mal mit Max Giesinger:

Und wenn sie tanzt ist sie wo anders
Für den Moment
Dort wo sie will
Und wenn sie tanzt
Ist sie wer anders
Lässt alles los
Nur für das Gefühl

Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Die bisher spontanste Aktion meines Lebens war, als ich innerhalb von einer Stunde, beschlossen hab, mein ganzes Leben hinter mir zu lassen. Ich bin mit meiner damals zweieinhalbjährigen Tochter, einem Koffer und zwei blauen Müllsäcken voll Klamotten vor meinem damaligen Freund geflüchtet und in ein Frauenhaus gegangen. Ein Schritt, der notwendig war, um unser Leben zu schützen. Aus einer geplanten kurzen Zuflucht wurde ein halbes Jahr Aufenthalt. Fast vier Jahre habe ich Das liegt jetzt schon alles sehr lange zurück… War aber die spontanste Aktion, die ich je gemacht hab.

Die Fragen zu dem vorherigen Fünf-Fragen-Monat findet ihr HIER.

P. S. Bei den Bildern ist bei mir heut ein bisschen der Gaul durchgegangen. Als ich gelesen habe “in die Zukunft blicken”, musste ich gleich meine Glaskugel und die alten Tarotkarten aus der Versenkung kramen. 😉

2 Kommentare

  1. 7. Februar 2018 / 21:34

    Deine Fotos sind ja der Knaller!

    Dafür ist deine spontanste Aktion sehr traurig, aber auch stark! Gut, dass du das gemacht hast und richtig.

    ZITAT “Klar, also auf jeden Fall. Mein Handy-Wecker klingelt in der Woche 5.50 Uhr. Fragt mich nicht, warum ich so eine blöde Zeit eingestellt habe. Ich schwinge sofort meine Beine aus dem Bett und bin wach.”

    OMG, da kannst du ja nur hoffen, dass wir nie in die Verlegenheit kommen, ein Zimmer zu teilen… haha. Ich kann sehr garstig sein! Haha. 😉

    Liebe Grüße
    Nic

    P.S. Ab Freitag kannst du dann auch schon die Fragen für den März bei mir im Blog finde, wenn du magst. 😉

    • Kerstin
      Autor
      13. Februar 2018 / 18:07

      Vielen Dank. Ja, das war schon ein spontaner und krasser Schritt. Sollten wir uns je ein Zimmer teilen, machen wir einfach durch. Du kannst ja dann schlafen, wenn ich frühstücken gehe. Ich bin Schlafmangel gewöhnt. Hahaha. Bin im März wieder mit dabei. LG Kerstin

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