Rustikales Buttermilchbrot mit knackiger Kruste … und Beule – Nobody is perfect

Buttermilchbrot Thermomix®

Ich komme schwer an Bäckereien vorbei. Der Duft von frisch Gebackenem zieht mich magisch an. Selbst wenn ich nur ein Brot kaufen will, komme ich selten ohne ein Stück Kuchen aus dem Laden.

Darum nutze ich hin und wieder die „Vermeidungstaktik“ und mach einen großen Bogen um den Bäcker. Blöd nur, wenn ausgerechnet dann das Brot daheim zur Neige geht. Dann hilft nur eins, selber backen.

Also habe ich gestern mal wieder den Thermomix angeworfen, um ein leckeres Buttermilchbrot zu backen. Dummerweise habe ich nicht beachtet, dass der Teig für dieses Brot über Nacht „reifen“ muss. Deshalb mussten wir die letzten Krümel des alten Brotes aus dem Brotkasten kratzen und auf Knäckebrot zurückgreifen, um nicht zu verhungern. 😉

rustikales Buttermilchbrot

Buttermilchbrot selber backen

Ich mag am liebsten saftige Brote, so wie das Dinkel-Karotten-Brot, das ich gerne mal backe. Aber auch Buttermilchbrote sind bei uns sehr beliebt. Früher hatte ich nie Lust, Brot zu backen. Ich fand das viel zu umständlich. Warum sollte ich mich in die Küche stellen und herum pampern, wenn ich doch beim Bäcker um die Ecke jederzeit frisches Brot kaufen kann.

Aber seit ich meine heißgeliebten Küchenmaschinen, wie den Thermomix® und die Kitchenaid habe, macht mir das richtig viel Spaß, Brot selber zu backen. Dabei ist es auch weit weniger aufwendig, als ich immer dachte. Und ich weiß was drin ist. Die meisten Bäckereien arbeiten oftmals mit Brotbackmischungen aus China. In meinem Brot kenne ich die Zutaten.

Mein Buttermilchbrot habe ich dieses Mal im Thermomix® kneten lassen. Obwohl ich sonst zum Brotteig kneten gern die Kitchenaid nehme. Da bekomme ich den Teig besser vom Knethaken, als beim Thermomix vom Messer.

Zutaten für rustikales Buttermilchbrot:

  • 300 Gramm Dinkelmehl
  • 450 Gramm Weizenmehl
  • ½ Würfel Hefe
  • 500 Gramm Buttermilch
  • 30 Gramm Wasser
  • 2 Teelöffel Salz
  • einen Löffel Apfelessig (siehe Tipp)

Buttermilchbrot – Zubereitung im Thermomix®:

  1. Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 4 Minuten/Teigknetstufe kneten.
  2. Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  3. Am nächsten Tag den Teig noch einmal auf einer bemehlten Unterlage gut durchkneten, zu einem Laib oder einer Kugel formen und auf dem Backblech noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
  4. Den Backofen auf 250 ºC vorheizen.
  5. Den Laib mit etwas Wasser bestreichen, einschneiden und in den Ofen schieben. Dazu könnt ihr noch ein hitzebeständiges Gefäß mit Wasser füllen und mit in den Ofen stellen. Das verdunstende Wasser sorgt dafür, dass das Brot eine knackige Kruste bekommt.
  6. Das Brot zuerst 15 Minuten bei 250º C backen und nach dieser Zeit die Temperatur auf 220º runter stellen und weitere 20 Minuten backen.

Ohne Thermomix® verknetet ihr einfach alle Zutaten zu einem glatten Teig.

Buttermilchbrot

Autor: Kerstin

Zutaten

  • 300 Gramm Dinkelmehl
  • 450 Gramm Weizenmehl
  • ½ Würfel Hefe
  • 500 Gramm Buttermilch
  • 30 Gramm Wasser
  • 2 Teelöffel Salz
  • einen Esslöffel Apfelessig

Anleitungen

  • Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 4 Minuten/Teigknetstufe kneten.
  • Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  • Am nächsten Tag den Teig noch einmal auf einer bemehlten Unterlage gut durchkneten, zu einem Laib oder einer Kugel formen und auf dem Backblech noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
  • Den Backofen auf 250 ºC vorheizen.
  • Den Laib mit etwas Wasser bestreichen, einschneiden und in den Ofen schieben. Dazu könnt ihr noch ein hitzebeständiges Gefäß mit Wasser füllen und mit in den Ofen stellen. Das verdunstende Wasser sorgt dafür, dass das Brot eine knackige Kruste bekommt.
  • Das Brot zuerst 15 Minuten bei 250º C backen und nach dieser Zeit die Temperatur auf 220º runter stellen und weitere 20 Minuten backen.
Tried this recipe?Mention @WPRecipeMaker or tag #wprecipemaker!

Tipp gegen Hefegeschmack

Mein Brot ist nicht ganz so perfekt geworden, wie ich gehofft hatte. Es hat während des Backens eine kleine Beule bekommen und man schmeckt die Hefe ein bisschen durch. Ich habe den Tipp bekommen, dass man den Hefegeschmack mit einem Schuss Apfelessig neutralisieren kann. Und die Beule, tsss… ein Schönheitsfehler… wen juckt’s?

Alle wollen individuell sein, aber wehe, jemand ist anders.

Viel Spaß beim Nachbacken und wenn ihr noch mehr Rezepte sucht, dann schaut doch mal hier:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Etwas suchen?