Der Januar beginnt ja meistens mit vielen guten Vorsätzen. Auch ich hab dazu viele Gedanken im Kopf, die ich erst einmal ordnen und aufschreiben musste.

Eigentlich finde ich dieses „ab 1. Januar ändere ich alles“ ziemlich doof. Du nimmst dir was vor und im Februar/März ist der ganze Hype schon wieder verpufft. Wenn ich was ändern will, dann kann ich das doch jederzeit.

Ich hab mir mal überlegt, wo mein Focus in diesem Jahr liegen soll. Vergangenes Jahr ist bei mir gesundheitlich einiges nicht so gut gelaufen. Darum sollen Gesundheit und Wohlbefinden für mit  2017 an erster Stelle stehen.

Gesundheit

Bank im Winterwald

Ich hatte einen Burnout, allerlei Zipperlein und bin in Behandlung wegen Panikattacken und Angst-Störungen. Diese Störungen zeigen massive körperliche Symptome, was noch mehr Angst und Panik hervorruft. Ein Teufelskreis. Woher das kommt? Keine Ahnung, vielleicht liegt es an den Wechseljahren, die seit zwei Jahren bei mir anklopfen. Aber ich arbeite daran und bin zuversichtlich, das wieder in den Griff zu bekommen.

Bewegung

Wald im Winter Winterwald

Ja, der Sport ist so ein Stiefkind von mir. Ich war noch nie eine Sportskanone und werde es vermutlich auch nie sein. Aber ich muss etwas tun, das ist mir bewusst, besonders für meinen Rücken. Darum werde ich wieder mit Yoga oder Pilates anfangen. Und als weiteren kleinen Schritt, dazu hat mich Anja von schönes leben inspiriert, möchte ich wieder spazieren gehen. Ein oder zweimal die Woche, eine halbe Stunde. Als wir noch einen Hund hatten, war das für mich kein Problem, zweimal am Tag eine große Runde zu laufen. Jetzt fehlt mir das irgendwie.

 Me Timedas bin ich

Ich hab mir fest vorgenommen, mir in diesem Jahr mehr Auszeiten zu gönnen. Das hab ich im letzten Jahr sträflich vernachlässigt. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie sich es sich anfühlt, auf dem Sofa zu sitzen und zu chillen. Zeit für mich soll wieder wichtig sein. Egal ob mit einem Buch auf der Couch oder beim Kaffeeklatsch mit Freundinnen. Die Zeit zum Abschalten und den Kopf frei bekommen werde ich mir bewusst nehmen. Einen großen Schritt habe ich damit getan, dass ich  nach Ende meiner Elternzeit nicht mehr in meinen Job zurückgekehrt bin. Ich habe gekündigt und bin jetzt offiziell „Familienmanagerin„. Haus, Hof, Familie, Kinder und nicht zuletzt mein Blog sind jetzt mein Job.

Mein Blog

Ja, mein Baby. In ihn habe ich im letzten Jahr viel Zeit, Kraft und Mühe investiert. Dass es sich gelohnt hat, sehe ich mit Freude an den stetig steigenden Leserzahlen. Ihn möchte ich weiter ausbauen. Ich möchte mich weiterbilden, Fotokurse, Bloggertreffen, Messen und Schulungen besuchen. Vielleicht bietet sich die Möglichkeit, die eine oder andere Kooperationen einzugehen oder Produkte zu testen und darüber einen kleinen Beitrag zum Familieneinkommen beizusteuern.

Ich hab mich in den letzten Jahren fokussiert um die Kinder gekümmert. Die Jungs sind nun tagsüber in Kindergarten und Schule gut untergebracht. Ich finde es nicht egoistisch zu sagen, das ICH jetzt mal wieder wichtig bin.

2017 wird mein Jahr…schauen wir mal, wo es mich hin führt.

 

Noch mehr über mich gibt’s HIER.