Von Flylady, der magischen Küchenspüle, von Lebensmittelmotten bis Sugaring – mein verschwitzter Wochenrückblick

Wochenrueckblick

Es ist Sonntag und draußen ist es furchtbar heiß. Ich habe mich ins einigermaßen kühle Schlafzimmer zurückgezogen und erzähle euch ein bisschen darüber, was letzte Woche hier so los war. Ich habe mich sehr gefreut über die zahlreichen Kommentare zu meinem letzten Post „Einfach nur schreiben“ und beschlossen, zukünftig wieder mehr aus dem ganz normalen Alltag zu schreiben – Mehrwert hin oder her.

Die magische Küchenspüle und das Flylady-System

Wer mir auf Instagram folgt, hat sicher schon mitbekommen, dass ich ein neues Putz- und Cleaning-System für mich ausprobiere. Neu ist das System eigentlich nicht, denn es ist schon über 20 Jahre alt, aber ich habe es erst jetzt für mich entdeckt. Vielleicht habt ihr schon mal was von dem Flylady-System und der magischen Küchenspüle* gehört. Ein System, mit dem man schnell und mit wenig Aufwand seinen Haushalt sauber und ordentlich halten kann. Es ist ja nicht so, dass es bei mir nicht sauber und ordentlich ist. Aber ich bin immer und ständig irgendwo am herum putzen und kann mich schnell mal verzetteln. Da fiel mir das Flylady-System vor die Füße und ich bin begeistert. Ich habe mir vorgenommen, in nächster Zeit immer mal wieder ein Video darüber zu drehen und zu erzählen, wie ich dieses System für mich umsetze.

Wenn ihr mehr wissen wollt, dann schaut auch gern mal mein erstes Video dazu an:

https://youtu.be/OEvD_RIbLjM

Gespräch mit dem Jugendamt

Am Dienstag hatte ich ein Gespräch mit dem Jugendamt. Es ging um die Schulwegbegleitung für unseren Großen. Ich sage es euch, es war ein Desaster. Ich bin völlig unbefriedigt und geschockt aus dem Gespräch gegangen und brauchte dann erst einmal den ganzen Dienstag, um das zu verdauen. Mittlerweile habe ich tief durchgeatmet und mich wieder beruhigt. Wir werden sehen, wie der Vorschlag des Jugendamtes umsetzbar ist und harren mal der Dinge, die da kommen.

Was mich in dem Fall immer ziemlich ärgert, dass man als Eltern mit einem Kind mit Handicap immer um jedes Fitzelchen kämpfen muss. Es kostet ohnehin immer alles viel Zeit und Kraft und es wird einem immer noch schwerer und schwerer gemacht. Ich nenne jetzt keine Details, aber für alle(s) andere ist Geld da, nur nicht für die Kinder. Da schwillt mir echt der Kamm!

Lebensmittelmotten im Abstellraum

Als ob das mit dem Jugendamt nicht schon genug ist, habe ich diese Woche festgestellt, dass ich mir von irgendwoher Lebensmittelmotten eingefangen habe. Ich habe in den letzten Monaten keine Trockenvorräte gekauft. Mein Dinkelmehl, Haferflocken und Buchweizen hole ich in 10 kg Säcken aus der Mühle im Nachbarort und bewahre sie gut geschützt im Keller auf. Reis, Dinkelnudeln und Spaghetti kaufe ich ebenfalls in Großpackungen aus Papier online, weil ich keine Plastikverpackungen mehr haben möchte. Auch die stehen gut geschützt im Keller. Also frage ich mich, wo diese blöden Viecher herkommen.

Zum Glück hatte ich nur noch ein paar wenige Lebensmittel in Tüten, die ich leider wegwerfen musste, weil die Lebensmittelmotten ihre Larven dort abgelegt hatten. Den Rest meiner Vorräte habe ich gut verschlossen in Gläsern, da können sie nicht rein.

Also habe ich alle Schubfächer ausgeräumt und mit Essig ausgewischt. Ich habe Lorbeerblätter verteilt, weil sie den Geruch wohl nicht mögen. Bei Smarticular habe ich gelesen, dass man aus Natron und Mehl eine Lebensmittelmottenfalle bauen kann. Darin sollen die Motten ihre Larven ablegen, die dann in dem Natron verenden.

Zu guter Letzt habe ich mir noch Schlupfwespen besorgt. Die Schlupfwespen sind natürliche Feinde der Lebensmittelmotten. Sie legen ihre Eier in die der Lebensmittelmotten und vernichten sie so. Bis jetzt habe ich keine weiteren Motten entdeckt und ich hoffe, es bleibt auch weiterhin so. Scheiß Viecher! So etwas braucht doch kein Mensch!

Ikea, Regen & Yoga

Diese Woche habe ich es endlich geschafft, zu Ikea zu fahren. Ich benötigte noch ein paar VARIERA Boxen für unseren Kleiderschrank und habe mir endlich auch den Lidkullen Dreh-/Sitz-Steh-Hocker gekauft, auf den ich schon eine Weile spare. Der ist nicht nur super für meinen höhenverstellbaren Schreibtisch, ich nutze ihn auch, wenn bügle oder in meiner Küche Videos drehe.

Am Mittwoch war es den ganzen Tag so heiß, da kam der Regen gerade richtig. Mir war es dabei auch völlig egal, dass ich erst vor kurzem die Fenster geputzt hatte.

Am Freitag bin ich voll Freude zum Yoga geradelt und habe mir auf dem Rückweg frische Gladiolen vom Feld geholt. Ich habe das einfach so gern, frische Blumen im Haus zu haben.

Selfcare und Sugaring

Den heutigen Vormittag habe ich mal wieder für ein bisschen Selfcare genutzt. Meine Männer waren beim Faustballturnier und die Zeit habe ich genutzt, um mal wieder eine Gesichtsmaske zu machen, eine Haarpackung aufzutragen, meine Nägel zu pflegen und mit meiner selbstgemachten Sugaring-Paste dem Damenbart zu Leibe zu rücken. Das kann ich übrigens sehr empfehlen. Das Sugaring ist das einzige Mittel, von dem ich nicht Ausschlag oder Pusteln bekomme. Ich habe mir das von dem Video abgeschaut:

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So, ich hoffe, ich konnte euch vielleicht doch den einen oder anderen „Mehrwert“ mitgeben und würde mich sehr freuen, wenn ihr wieder zahlreich kommentiert. Vielleicht hattet ihr auch schon Lebensmittelmotten und noch einen Geheimtipp auf Lager oder ihr kennt noch eine tolle Methode, wie man den Damenbart schmerzfrei loswird. Ich diesem Sinne, eine schöne neue Woche und

9 Kommentare

  1. 26. Juli 2022 / 9:32

    Danke für Deine Tipps heute, werde mir das sugaring und die Küchenspüle auf jeden Fall mal anschauen.

  2. Nicole
    26. Juli 2022 / 12:42

    Liebe Kerstin,
    Schön von Euch zu lesen.
    Ich hoffe, dass ihr noch eine gute Lösung zu, Thema Schulweg findet, sich mit den Behörden auseinander zu setzen ist sehr nervenaufreibend und zeitaufwendig.
    Lebensmittelmotten hatte ich auch einmal und fand es hypereklig, ich habe dann auch auf Glas umgestellt und seitdem ist Ruhe.
    Zum Thema Damenbart durfte ich kürzlich ein tolles Teil bei der Kosmetikerin kennenlernen und war so begeistert von dem Teil, dass ich es mir gleich geholt habe und den Kauf nicht bereue.
    In diesem Sinne, liebe Grüße,
    Nicole

  3. Ulrike
    26. Juli 2022 / 22:26

    Hallo Kerstin,
    vielen Dank für deinen Bericht und den Tipp mit dem Sugaring.Ich werde es ausprobieren.
    Ich würde mich freuen,wenn du über „Die magische Küchenspüle“ per Video berichtest.Auch,wie du deine Zonen zusammen gestellt hast und wie Du alles auf Papier gebracht hast.
    Mach weiter so 🙂
    Bis bald
    Ulrike

  4. Kristin
    27. Juli 2022 / 7:51

    Hallo Kerstin,

    ich bin begeistert von der Idee eine entspannte Putz-/Aufräumroutine zu entwickeln. Da ist Dein Tipp mit dem FLYLady-System sicher eine gute Investition. (Wahrscheinlich erfüllt sich damit die aktuelle Vollmond-Legung von Hexe Claire, in welcher es um eine Inspiration von einer klugen Frau geht, die lange nachwirkt… 😀 ) Da ich mir Dein Video dazu schon angeschaut habe, werde ich mich wohl erstmal mit dem Baby-Steps auseinander setzen.

    Bleib stark! „It’s just a bad day, not a bad life.“

    Herzliche Grüße von Kristin.

    • Kerstin
      Autor
      31. Juli 2022 / 17:06

      Oh Kristin, das interessiert mich jetzt aber. Gibt es zur Hexe eine Webseite? Ich finde so etwas immer total spannend. Dafür bin ich gleich zu haben. Liebe Grüße Kerstin

      • Kristin
        1. August 2022 / 10:59

        Sehr gern, helfe ich da weiter. :))
        Ich mag die Art wie sie die Karten liest. Sie nutzt unterschiedliche Kartendecks. Diesmal waren es die Skatkarten. Über diesen Link findest Du das Vollmond-Tarot und bist auch auf ihrer Website: https://www.hexe-claire.de/die-neuen-vollmondkarten-2/
        Liebe Grüße von Kristin.

        • Kerstin
          Autor
          1. August 2022 / 21:02

          Super, vielen Dank, das schaue ich mir mal an.

  5. 30. Juli 2022 / 20:55

    Liebe Kerstin,

    ja ja die lieben Ämter. Meine Kollegin kämpft jetzt beim wie heißt das. SPZ ? Sie möchte das die Drillinge nicht nächstes Jahr zur Schule kommen. Die drei wurden in der 26 Schwangerschaftswoche geboren, haben sich den Weg ins Leben so erkämpft, sind bis auf „kleinigkeiten “ Gesund. Die drei würden gerade mal 6 geworden, wenn die dann schon los müssten. Bei uns in NRW ist das Datum zur Einschulung so blöd. Gut wäre es für die drei, noch ein Jahr zuhause. Die haben auch gar keine richtige Kindergartenzeit gehabt. Als es Anfing, kam ja gleich Corona.
    Ich sags jetzt mal so, für nen Panzer ist Geld und für unsere Kinder?

    Kerstin, Du weisst gar nicht wieviel Mehrwert zu bietest. Mach Dich nicht klein und schreib einfach wie es Dir in den Kopf kommt. Ich wollte Dir schon vorschlagen ein E-Book mit deinen ganzen Tipps und Links zu erstellen. Aber so ist es noch schöner und ich freue mich schon auf den nächsten Artikel.

    Hör auf an Dir mit deinem Mehrwert zu zweifeln. Laß uns Spaß haben. Es ist so schön von Dir zu lesen, Dich zu sehen und deine Schaukel hätte ich gern. Ich bekomme nächstes Jahr so einen Sessel zum Schaukeln im Gestell, weil wir keinen anbringen können, darauf freue ich mich schon.

    Liebe Grüße
    Elke von elkevoss.de

    • Kerstin
      Autor
      31. Juli 2022 / 17:05

      Liebe Elke, ja leider ist es so, man muss um alles kämpfen. Als ob man mit einem besonderen Kind nicht schon genug zu tun hat, kommt der Ärger mit den Ämtern noch immer dazu. Viel Spaß dann mit Deiner Schaukel und Danke für Deine Worte. Liebe Grüße

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