Früher hatte ich massenweise Deko-Zeug zu Hause. An Ostern, Weihnachten, Halloween, Frühling, Sommer, Herbst und Winter wurde dekoriert, was das Zeug hält.

Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich damit verbracht habe, das ganze Zeug aus dem Keller zu holen, auszupacken, hinzustellen, wieder einzupacken und zurück in den Keller zu schleppen.

Anfangs hat mir das noch Spaß gemacht, aber mit den Jahren hat sich immer mehr angesammelt. Ein Väschen hier, ein Kerzchen da, dort eine Girlande und da eine Lichterkette. Irgendwann kam ich nicht mehr nach und war nur noch damit beschäftigt, das ganze Zeug von A nach B zu räumen und zu putzen.

Seit dem Beginn meiner minimalistischen Phase und unserem Umzug ist Schluss mit dem ganzen Klimbim. Ich habe meine Dekoration drastisch reduziert. Ein paar wenige ausgewählte Lieblingsstücke sind noch geblieben.

Statt irgendwelchem Zeug dekoriere ich jetzt mit Pflanzen oder, wenn es die Jahreszeit zulässt, mit frischen Blumen. Die hole ich mir von den umliegenden Feldern. Ich liebe das über Land zu fahren und zu schauen, wo die schönsten Blumen wachsen.

Die schönste Deko hat doch die Natur!