Erdbeerkuchen zum Kaffee, drei Kugeln Eis mit Eierlikör und Sahne zur Netflix Serie und zwischendurch gern auch mal ein Nuss-Riegel mit Schokolade. So oder so ähnlich sah meine Ernährung im letzten Jahr aus. 

Man hatte irgendwie das Gefühl, das Essen das einzige Highlight im Corona Jahr 2020 war. Dazu kam der Bau und Homeschooling, ich war immer in Eile unterwegs und hatte wenig Zeit gesund zu kochen. Oftmals bin ich auf dem Heimweg von der Baustelle noch schnell eine Pizza, Döner oder Burger holen gefahren.

Auch mein Vorsatz mit dem Sport wurde durch die Schließung der Fitness-Studios zunichtegemacht.

Ernährungsumstellung in den Wechseljahren

All das, gepaart mit den Wechseljahren hinterließ natürlich Spuren auf der Waage. Ich fühlte mich immer unwohler. Vor meinem 50. Geburtstag beschloss ich, meine Ernährung umzustellen. Wichtig war mir dabei hauptsächlich der gesundheitliche Aspekt. Ein paar Kilos sollten natürlich auch verschwinden. Ich wollte aber etwas Dauerhaftes, keine Diät, keine Pülverchen und kein Punkte zählen. 

Eine dauerhaft gesunde Ernährung sollte es sein, mit Obst und Gemüse, weniger Fleisch und noch weniger Milchprodukte. Ich bin weder Vegetarier noch Veganer, aber in den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass tierische Eiweiße immer weniger bekommen.

Hilfe durch Ernährungsberatung 

Ich wusste, dass ich den Schritt nicht allein schaffen würde und beschloss, mir professionelle Hilfe zu holen. Wie das oftmals so ist, wenn man sich etwas vornimmt, sorgt das Universum dafür, dass einem die passenden Leute über den Weg laufen. 

Durch einen Zufall lernte ich eine  Ernährungsberaterin kennen und vereinbarte gleich einen Termin mit ihr. In unserem ersten Gespräch erzählte ich ihr davon, dass ich mit meiner Ernährungsweise nicht zufrieden bin und gern dauerhaft auf gesündere Kost umsteigen möchte. 

Sie empfahl mir, mit einer Entgiftung, die aus vorwiegend basischen Lebensmitteln bestand,  zu beginnen. 

Ernährungsumstellung

Start mit Entgiftung und vorwiegend basischen Lebensmitteln

In den ersten zwei Wochen habe ich auf Kaffee, Alkohol, Milchprodukte, Fleisch, Wurst und Süßigkeiten verzichtet. Ich habe ca. 1,5 Liter stilles Wasser getrunken und zusätzlich mindestens zwei Tassen 7 x 7 Kräuter Tee®.

Mein Essensplan sah wie folgt aus:

Frühstück:

Zwischenmahlzeit – wenn nötig:

Mittagessen:

  • Gemüsesuppen
  • Blattsalat mit Karotten, Tomaten, Kohlrabi, Kichererbsen, Paprika, Avocado etc. mit Schnittlauch und Dressing aus Olivenöl, Zitrone, Salz, Pfeffer, 1 TL Senf und 1 TL Mandelmus
  • Gemüse kurz gegart – habe oft auf Frostgemüse von Iglo (am liebsten vegan) oder Frosta zurückgegriffen ab und an ein paar Pellkartoffeln mitgebraten
  • ich habe oft die doppelte Portion gekocht und die zweite Portion dann am Abend oder am nächsten Tag gegessen und auch immer satt gegessen

Zwischenmahlzeit – wenn nötig:

  • Obstsalat mit gehackten Mandeln

Abendessen bis spätestens 19 Uhr:

  • Gemüsesuppe ist leichter verträglicher
  • oder Gemüsepfanne mit Sprossen (Wok-Gemüse)
  • Gemüsesticks mit Humus
  • 1 – 2 Scheiben Basisches Brot – gibt es bei manchen Bäckereien oder alternativ Backmischungen
  • ich habe auf gekeimtes Dinkel-Sauerteigbrot von Edeka zurückgegriffen, das Brot ganz dünn mit Alsan oder veganer Margarine bestrichen und Tomaten, Gurke, Kresse, Avocado

Gegen 20 Uhr: 

  • 1 Glas lauwarmes Wasser mit 1 TL Zeolith® gut vermischen mit einem Plastiklöffel

Ich habe in den zwei Wochen ca. 3 kg abgenommen. Mit 73, 3 kg bin ich gestartet und war am Ende der zwei Wochen bei 70,2 kg.

Die zwei Wochen sind kein reines und klassisches Basenfasten. Das ist noch ein Ticken strenger, Infos dazu gibt es hier.

Mir war das eigentlich Wurscht, ich wollte nur eine gute Entgiftung und einen optimalen Einstieg in eine dauerhafte, gesündere Ernährung.

Rezepte habe ich gefunden bei:

Unser Obst und Gemüse kaufen wir immer auf dem Wochenmarkt, regional, Bio und Demeter. Die meisten anderen Sachen habe ich mir beim Edeka oder im Dennis Biomarkt besorgt.

Mir fiel die Umstellung nicht schwer. Ich hatte keinen Hunger und habe mich immer satt gefühlt. Einzig am zweiten Tag der Umstellung hatte ich migräneartige Kopfschmerzen und danach 3 – 4 Tage Muskelschmerzen vom Feinsten. Mein Körper hat massiv auf die Entgiftung reagiert. Nach der ersten Woche ging es mir mega gut. Ich konnte besser schlafen und fühle mich seither super fit.

Meine Ernährungsumstellung geht jetzt weiter. Ich behalte die meisten Sachen bei und schaue, dass ich zukünftig mehr auf vegane Alternativen zurückgreife. Wenn ich Lust habe, gibt es auch mal eine Fleischmahlzeit (Rind) oder ich baue Fisch in meine Mahlzeiten mit ein. Das kommt aber selten vor und ich muss sagen, dass ich es auch nicht vermisse.

Ich muss noch anmerken, dass ich weder Arzt noch Ernährungsberater bin. All das sind meine eigenen Erfahrungen und meine Wahrnehmung.

Damit ihr wisst, was gemeint ist, habe ich euch alles, was ich esse verlinkt. Schaut mal in eurem Supermarkt oder im Biomarkt, da bekommt ihr das meiste.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Ernährungsumstellung geben. Habt ihr Fragen, dann schreibt mir gerne.