Schau vorwärts, nicht zurück, neuer Mut ist Lebensglück! Auf nach 2021

Jahresreflexion 2020

Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich das letzte Jahr hier so ausschleichen habe lassen. Mir war einfach nicht nach Hopsasa und Trallala. Für einen Jahresrückblick hat es nicht gereicht und auch nicht für eine To-do-Liste für das neue Jahr. Denn wie es 2021 weitergeht, das steht in den Sternen.

Das letzte Jahr hat uns allen die Füße unter dem Boden weggerissen. Das Leben, wie wir es bisher kannten, gab es so nicht mehr. Die ganze Corona-Kacke ging und geht einem gewaltig auf den Keks. Mir sind im letzten Jahr etliche Kooperationen weggebrochen. Ich habe nur halb so viele Beiträge veröffentlicht, wie in den vergangenen Jahren. Aus Zeitmangel und Kraftlosigkeit habe ich öfter als sonst alte Blogposts wieder hochgeholt.

In allem Schlechten steckt etwas Gutes – Was ich aus 2020 für mich mitnehme

Auch wenn diese Phrase abgedroschener nicht klingen kann, es ist wahr, denn in jedem Schlechten steckt auch etwas Gutes. Es gibt vieles, wofür ich im letzten Jahr, trotz der widrigen Umstände, dankbar bin. Vieles, was mich zwar nicht wirtschaftlich dafür aber mental weitergebracht hat. Ein paar ganz persönliche Dinge möchte ich heute gern mit euch teilen.

Stacy hat geheiratet und bekommt ein Baby

Pünktlich vor dem ersten Lockdown hat Stacy am 22.02.2020 ihren Tony geheiratet. Als zwei Wochen später alle Schotten dicht gemacht wurden, war uns klar, dass „da oben“ jemand an den Strippen gezogen haben muss, der es gut mit uns meint. Denn wer sonst kommt auf die Idee, ausgerechnet im Winter zu heiraten.

Es hat alles gepasst. Meine Stacy war eine wunderschöne Braut und wir haben den tollsten Schwiegersohn bekommen, den man sich vorstellen kann. Wir hatten eine super tolle Hochzeitsfeier, zum Glück noch ohne Maske und Sicherheitsabstand. Als wir dann Mitte des Jahres die Nachricht erhielten, dass die beiden Nachwuchs erwarten, war das Glück nicht mehr zu toppen.

Haus in der Stadt verkauft – Wohnung auf dem Land gekauft

Kurz nach Stacys Hochzeit hatten wir zwei Notartermine. Einen, um unser Haus in der Stadt zu verkaufen und einen Zweiten, um den Kauf einer Eigentumswohnung einzutüten. All das, was viele Jahre in unseren Köpfen herumspukte, wurde manifestiert. Das große Haus hat jetzt einen neuen Besitzer und wir haben eine tolle Wohnung, barrierefrei, mit Aufzug und riesiger Terrasse, die für uns völlig ausreichend ist.

Kreativität bei Hefewürfel und Wohnungsbau

Meine Kreativität konnte ich im letzten Jahr mal so richtig ausleben. Los ging es dabei, als ich Alternativen gesucht habe für Hefewürfel & Co. Schon verrückt, auf was für Ideen man kommt, wenn es plötzlich nicht mehr das gibt, was sonst selbstverständlich ist.

Ideen, Einfallsreichtum und jede Menge Kreativität waren auch beim Bau unserer Eigentumswohnung gefragt. Ich habe die gesamte Organisation an mich gerissen. Habe Termine mit dem Bauleiter und den Handwerkern gemacht, Fließen, Wandfarben und Möbel ausgesucht. Bin ein duzend Mal hin und hergefahren, um Sachen zu klären und habe etliche Meinungsverschiedenheiten mit meinem Mann ausgefochten, weil wir unterschiedlicher Ansicht waren.

Unterwegs mit dem Wohnmobil – was auch in 2020 möglich war

Noch nie war ich so dankbar dafür, dass wir unser Wohnmobil haben. Trotz Corona konnten wir einige kleine Trips unternehmen wie z. B. ins wunderschöne Wonnegau oder den Sommerurlaub in Frankreich.

Der Jüngste wurde eingeschult

Im September haben wir Ludwig eingeschult. Leider ohne große Feier aber dafür mit einer riesigen Zuckertüte. Trotzdem unsere Familie nicht kommen konnte, hatten wir einen schönen Tag, den wir mit den Paten verbracht haben.

Minimalismus – alles muss raus

Durch den bevorstehenden Umzug, das Ausmisten und Ausräumen ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie viel Mist man doch hat. Es gibt so viele Dinge, die man eigentlich nicht braucht, die Schränke und Schubladen verstopfen und die man nur hin und her räumt. Von vielem habe ich mich im letzten Jahr getrennt und trenne mich noch immer. Es ist ein unglaublich befreiendes Gefühl, den ganzen Krempel endlich loszuwerden.

Nachhaltigkeit und Zero Waste Lifestyle

Corona hat dazu beigetragen, dass ich mich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und Zero Waste auseinandergesetzt habe. Kleine Schritte in Richtung nachhaltigere Lebensweise gehe ich schon seit Längerem. Aber das ist nicht genug. Wir haben als Familie beschlossen, dass sich noch mehr ändern muss. Darum gehen wir jetzt jede Woche auf den Markt, kaufen im Unverpacktladen ein und nehmen immer Beutel und Tüten mit zum Einkaufen.

Wir versuchen weitestgehend auf Plastik zu verzichten. In meinem Haushalt stelle ich in vielen Bereichen auf Glas und Edelstahl um. Ich konsumiere weniger und bewusster, kaufe, wenn möglich gebraucht oder Secondhand. Es gibt so viel, was ich noch umsetzen möchte.

Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an den Momenten, die uns den Atem rauben.

Sprichwort

Auf das, was da noch kommt – Worauf ich mich in 2021 freue

  • Fünf Jahre Tagaustagein: Ich bin stolz darauf, dass mein Blog jetzt schon fünf Jahre besteht.
  • Umzug in die neue Wohnung: Ich freue mich auf den Umzug in die neue Wohnung, aufs Einrichten, Dekorieren und muckelig machen.
  • Das Enkelkind: Ich bin total gespannt darauf, wie unser Enkel aussehen wird und freue mich mega darauf, Oma zu werden.
  • Die neue Küche: Ich kann es kaum erwarten, in meiner neuen Küche zu werkeln, zu backen und zu kochen. Mir juckt es schon in den Fingern, neue Rezepte auszuprobieren und hier auf dem Blog zu teilen.
  • Neue Umgebung erkunden: Ich freue mich darauf mit der ganzen Familie zu Fuß und mit den Rädern, die Gegend rund um unseren neuen Wohnort zu erkunden.
  • Wohnmobil: Ich kann es kaum erwarten, dass die Saison wieder losgeht. Das Wohnmobil ist startklar und wird in diesem Jahr nochmal aufgerüstet. Wir statten es mit Brennstoffzellen und Lithium Batterien aus, um noch länger autark stehenzubleiben.
  • Going Grey: Im Lockdown habe ich beschlossen, meine Haare nicht mehr zu Strähnen. Mit Stolz trage ich meine grauen Strähnchen und freue mich darauf, mehr ich zu sein.
  • Ich werde 50: Im April werde ich 50 Jahre alt. Ich freue mich darauf, diesen Tag hoffentlich mit meiner Familie zu feiern.

Glaube an das, was noch nicht ist,

damit es werden kann.

Nun wünsche ich Euch allen einen guten Start ins neue Jahr mit ganz viel positiven Gedanken und guten Vibes.

2 Kommentare

  1. Elvira
    7. Januar 2021 / 19:05

    Liebe Kerstin und Stacy, erstmal „Stacy“ du warst eine wunderschöne Braut. Und ich wünsche Dir eine leichte Geburt und alles Gute noch in der Schwangerschaft.
    Danke für deinen Jahresrückblick und Ausblick, ja es war nicht alles schlecht,aber jetzt reicht langsam.

    Für das Jahr 2021 wünsche ich euch alles LIEBE und GUTE und macht weiter so.

    Wann zieht ihr denn in die Wohnung?

    Alles Gute vg Elvira

    • Kerstin
      Autor
      8. Januar 2021 / 20:33

      Liebe Eva, vielen Dank für Deine Worte. Wir wünschen uns auch, dass dieser Albtraum bald ein Ende hat. Unser Umzug soll Mitte Februar stattfinden. Hoffen wir, dass alles klappt. Liebe Grüße Kerstin + Stacy

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